Faselloch

Ein unheuerlicher Satz – Neuer Blog!

19. Januar 2015
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Haben uns schon wieder verfahren.
Mit G. zu Besuch eingeladen, ein kleines Haus nahe L., irgendwo auf dem Land. Obwohl erst 16 Uhr nächtet es schon. G. neben mir ist nervös: Das Haus, sagt sie, ist über einen nicht geteerten Weg zu erreichen, links und rechts seien Äcker, eine Obstpflanzung. Man müsse nach dem Ort L. links abbiegen, dann bewege man sich leicht bergan, links stehe dann das Haus, von Platanen oder ähnlichem umgeben, sie könne sich keine Baumsorten merken, lacht sie verlegen. Ich behauptete den Weg zu finden, durch L. sei ich schon einmal gefahren, die besagte Anhöhe fände ich leicht. Fand sie nun aber doch nicht. Anhöhen gibt es hier überall, alles ist hier Anhöhe; im Halbdämmer werden sich die Hänge und Gärten ähnlich.
Die Ortschaften: unwirklich und fremd. Kaum Licht in den Häusern.
Alle noch beim Arbeiten, sagt G., etwas betroffen, weil das hier ihre Heimatgegen ist. Sie möchte, daß ich mag, was ich sehe. Ich fahre auf einen Feldweg, unter den Reifen knirscht es. Das ist der falsche Weg, das merke ich bald. Aber ich fahre weiter. G. protestiert nicht, obwohl sie merken muß, daß es nicht stimmt.
(…)

So beginnt die Vorgeschichte zur Entstehung von EIN UNGEHEUERLICHER SATZ, der im März im Mirabilis-Verlag veröffentlicht wird. Neuigkeiten rund um Buchprojekte und eben erwähntes Buch gibt es ab sofort auch auf der neuen Blogseite:
I G N A T U (Link).

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