Die Wirklichkeit endet …

Die Wirklichkeit endet an der nächsten Ecke
ca. 220 Seiten, durchgehend bebildert.

Format 19×25 cm

„Eines Tages hatte Dr. Sperz feststellen müssen, daß sich im Inneren seines Hauses eine neue Realität gebildet hatte: Sie reichte von der Küche bis ins Wohnzimmer, sonderte einen betörenden Duft von frischen Orangen, Zimt und trockenem Laub ab und breitete sich im Verlauf weniger Tage auf das ganze übrige Haus aus (…)“
„Alternative Realitäten“, Wirklichkeitsverdrehung und -aushebelung … Das kann DIE WIRKLICHKEIT ENDET AN DER NÄCHSTEN ECKE besser. Ein Mann beginnt ein Lexikon zu schreiben, das die Wirklichkeit abbilden soll – doch er stirbt.

Das Lexikon wandert daraufhin von einer Person zur nächsten, wächst um Einträge, welche die Wirklichkeit auf den Kopf stellen. Und plötzlich finden sich in diesem Buch gefährliche Begriffe, Worte, die niemand aussprechen darf, Gedanken, die nicht existieren dürfen …

Es glühen die Synapsen, wenn die Herren Putzner, Monagom und Kobolek die Welt aus der Sicht höchst exzentrischer Gelehrter auseinandernehmen. Eine entfesselte Wirklichkeit, bevölkert von fröhlichen Katastrophen, Autoren, Büchern und Figuren, wie sie auch in einem Monty Python Film auftauchen könnten. Die Hauptrolle in dem Buch spielt dabei die Sprache und das unerwartete Abenteuer, das ein Mißverständnis auslösen kann. Immer wieder teilt sich die Handlung, werden Begriffe als artistisch wuchernde Kreaturen freigelassen. Und am Ende des tollkühn in Wort und Bild sprießenden Kunst- und Literaturbuches steht die Einsicht, daß die Wirklichkeit nur die höchst verletzliche Ausgeburt jedes Einzelnen ist.

 

„An einem hellen klebrigen hummelverseuchten bleiverstunkenen Sommermorgen lief eine Person singend durch den Stadtpark und wurde von einem vom Himmel stürzenden Konzertflügel erschlagen.
Doch das ist für uns nicht von Interesse. Wenig später ging ein Mann namens Hong in ein Geschäft hinein
und verläßt es erst vier Jahre später. Aber niemandem ist das aufgefallen, darum sagen wir dazu nichts. Viel wichtiger ist ein Straßenbahnunfall an einem ganz anderen klebrigen hummelverseuchten bleiverstunkenen Sommermorgen: Glücklich hatte der Autor an diesem Morgen seinen 301. Eintrag vollendet, als Dr. Putzner in
dessen Stammlokal eintrat und behauptete, die Erde sei eine Scheibe und er könne es beweisen. Der Autor wurde zornig und behauptete das Gegenteil.
„Was ist das Gegenteil einer Scheibe?“, provozierte Putzner, und der Autor lief über und über rot an, erhob sich, verlor das Bewußtsein,stürzte zu Boden, gewann das Bewußtsein wieder und lief hinaus in den klebrigen hummelverseuchten bleiverstunkenen Sommermorgen, der sein letzter klebriger hummelverseuchter
bleiverstunkener Sommermorgen sein sollte (…).“

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