Der heilige Antonius von Pasing

Über den „Antonius von Pasing“:

Entstehungsgrund ist eine familiär starke Anbindung an München und Umland – aufgewachsen mit den Brummeleien von Valentin und Sommer – intellektuell geformt durch die Zeichnungen von Karl Arnold und Ernst Hürlimann, die sich auch an den Wänden des Gästeklos im großmütterlichen Haushalt zuhauf wiederfanden – darum: starke Affinität zu dem dickbäuchigen Männlein mit der breiten Nase – späterhin reger Verzehr von Literatur aus anderen Zeiten, Widerstand gegen die Realität geleistet durch fortwährendes Kauen von Zitronenschale und Pepperoni aus dem Schongauer Land.
Die Geschichte „Antonius von Pasing“ entstand auf einer 1958er Olivetti, die mir ein Gegner des digitalen Zeitalters schenkte, damit ich vom „törichten Computer“ befreit Originelles schriebe…

2012 wurde diese Geschichte für die Auswahl des Literaturwettbewerbs „LiteraturUpdate2012“ der Literaturstiftung Bayern unter die 10 besten Beiträge gewählt und bei NeoBooks und Stellwerck publiziert.

heute.gestern.morgen
Geschichten über den Stadtalltag; Literaturstiftung Bayern (Hrsg.)
Prosa-Anthologie mit den 10 besten Wettbewerbsbeiträgen von LITERATUR UPDATE 2012
120 Seiten, französische Broschur
Verlag: Stellwerck, Würzburg, 2012
ISBN: 978-3-941949-02-7

Auszug:

„(…)Das Gasthaus hatte vorher jahrhundertelang der Wirtsfamilie Speitzlhuber gehört, aber als der alte Speitzlhuber seine Gattin mit einem Nudelholz zerschlug, verkauften die jungen Speitzlhubers das schöne gelbgestrichene Anwesen mitsamt Hinterhof und dem Koch Ernst an die Mama. Die Mama war gerade mit dem Zirkus „Dobolloni“ in München gestrandet. Sie war dort berufsmäßig Kuriosum und putzte auch den Löwenkäfig; aber auf beides hatte sie keine Lust mehr. (…)“

Weiterlesen: (PDF)

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