Ein ungeheuerlicher Satz (Novelle)

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Ein ungeheuerlicher Satz.
Eine Familiengeschichte voller Brüche.

Eine Atombombe.
Ein Sumpf.
Das Schweigen des Vaters.

 

Das Buch:

„Wir gehen weg“. Nachdem der Vater des Erzählers diese Worte ausgesprochen hat, verändert sich alles. Die Kindheit im Haus eines Schriftstellers, der sich „mit tränenden Augen der Gegenwart entledigt, über Büchern gekrümmt wie ein Ungeborener“ wird zur Beobachtung einer familiären Katastrophe, über die nie jemand spricht und die doch in jedem Satz nachwirkt – ob gesprochen, gedacht oder geschrieben.
In der „Hotlist 2015“ der Unabhängigen auf Platz 8.

Florian L. Arnolds Novelle ist Dokufiktion, Fabel und erzählerisch dichte Bildkomposition. Die Sprache wird hier zur einzigen Heimat, die der Mensch besitzt.

Der Autor:

Florian L. Arnold, geboren 1977 in Ulm/Do., studierte Kunstwissenschaften.
Der Nachtarbeiter mit österreichischen Wurzeln arbeitet als freier Zeichner, Schriftsteller und Sprecher.
Nach den satirisch-sprachspielerischen Publikationen „A biß Z! Handwörterbuch zur Beseitigung der modernen Ratlosigkeit“ (2012) und „Würstelessen mit Aliens“ (2013) liegt mit „Ein ungeheuerlicher Satz“ die erste Novelle vor – das erzählerisch dichte Bild einer Familie, die erkennen muss, dass kein Geheimnis für immer bestehen kann.
Florian L. Arnolds Arbeiten findet man auf den Webseiten www.florianarnold.de und www.arte-carta-vetro.de.

Stimmen:

„(…) In Anlehnung an Nietzsches Diktum des »ästhetischen Zuhörers«, der die Tragödie jenseits von realistischem Kausalitätsdenken als »Wunder« wahrnimmt und dadurch erst »begreift«, benötigt diese Novelle den »ästhetischen Leser«, der sich von der üblichen Bedeutungssucherei mindestens zunächst einmal verabschieden sollte. (…) Man freut sich, dass ein solches Buch möglich ist.“
L. Struck, Begleitschreiben.net, Mai 2015

“ (…) Die fantastische Welt und die Figuren von „Ein ungeheuerlicher Satz“ bleiben für den Leser stets rätselhaft – und das ist die große Stärke des bildreichen Textes, der sich im Innersten um die Wirkung von Worten und Namen dreht und mit seinen Perspektivwechseln auch viel Aufmerksamkeit abverlangt. Aus dieser Fremdheit entwickelt sich eine Spannung, die wie ein Zittern unter den Sätzen liegt.“
M. Golling, Augsburger Allgemeine, Juli 2015

“Ein ungeheuerlicher Satz” von Florian L. Arnold ist ein ungeheuerlich gutes Buch! Seine Novelle führt uns eine familiäre Katastrophe, eine Initiation, einen Krimi, eine Suche nach Wahrheit vor Augen. (…) Arnold lässt uns durch seine Sprache sehen, was sich im Innern der Herzen befindet. (…)“
Literaturblog „schriftwechsel.wordpress.com“, Juli 2015

 

Das Buch „Ein ungeheuerlicher Satz“ ist Top-30-Kandidat der „Hotlist 2015“: LINK

Rezension auf „Begleitschreiben.net“

Mirabilis-Verlag
144 Seiten, illustriert, Klappbroschur
VÖ: März 2015, Buchmesse Leipzig.

ISBN: 978-3-9816674-1-7

Homepage des Verlages
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BLOG zum Buch (LINK)

 

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 „An einem hellen Märztag blickte Vater aus dem Küchenfenster. Die Landschaft hatte sich in schwarzweiße Muster geteilt: Weiß für die Erde, Schwarz für den Himmel, davor die stürzenden Silhouetten sich jagender Rabenvögel. Vater blickte hinüber zum Wald und ein Lächeln stieg in sein Gesicht, es muß, so denke ich mir, der Moment gewesen sein, als er den ungeheuerlichen, unaussprechbaren Satz in sich entdeckte.“

 

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